Alles für alle – bis alles alle ist?

Alles für alle, bis alles alle ist..?“ Das sah ich kürzlich als Graffiti irgendwo in einer bayerischen Großstadt. Das Wortspiel trifft. Wachstum ist das goldene Kalb unserer Zeit. Keine Politikerrede, keine Nachrichtensendung ohne Wachstum. Wachstum in unserer Konsumgesellschaft bedeutet die Umwandlung von Energie und Rohstoffen in Abfall nach dem Motto schneller, höher und weiter. Der „Welterschöpfungstag“, also der Tag, an dem wir aus ökologischer Sicht über unsere Verhältnisse leben, ist 1971 mit dem 21. Dezember erstmalig in das laufende Jahr gefallen, d. h. wir leben seit 1971 über unsere Verhältnisse. 2018 ist dieser Tag auf den 1. August vorgerückt, wir brauchen also fast zwei Planeten wie unsere Erde für unsere Konsumgesellschaft. Wie reagieren? Die Grünen träumen vom „Green New Deal“, d. h. die Technik wird es richten, E-Autos, erneuerbare Energien usw. Das ist die grüne Lebenslüge. Ein Wort aber darf in keiner Politikerrede auftauchen – die „Suffizienz“! Also Selbstbegrenzung, Entschleunigung, Konsumverzicht. Mahatma Gandhi hat Suffizienz so beschrieben: „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier!“ Als ÖDP handeln wir nach dem Motto „Weniger ist mehr!“ Noch ist Zeit zum Umsteuern...

 


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